Was ein Tier kostet...

Boa imperator Baby

Oft wird man als Züchter gefragt, wie man den Preis rechtfertigt und ob man "am Preis noch was machen kann". Es wird einem vorgeworfen mit den Tieren nur Geld verdienen zu wollen oder, dass andere Züchter/Händler viel billiger seien. Auf vielen Züchter-Seiten findet man deswegen Auflistungen der Kosten, die man mit der Aufzucht und Zucht der Abgabetiere hatte um den Preis zu rechtfertigen. Kosten wie Anschaffung, Auswahl der Elterntiere, Aufzucht der Elterntiere, Tierarztkosten, Zeitaufwand, Zuchtaufwand, Kosten für die Aufzucht der Abgabetiere selbst, Internetpräsenz, Papierkram und Zeit für Beratungsgespräche sind Faktoren, die in den Preis eines Tieres mit einfließen.

Bei mir fallen alle diese Kosten selbstverständlich auch an. Ich möchte aber betonen, dass ich meine Tiere nur als Hobby halte. Rentieren wird sich meine Zucht, in der Form, wie ich sie für optimal für Mensch und Tier umzusetzen versuche nie.

 

Das sich Tierarztkosten oder Haltungskosten der Elterngeneration irgendwie in der Hobbyhaltung rechnen ist in meinen Augen der falsche Ansatz. Diese (Eltern-)Tiere sind meine Haustiere, sie bereiten mir Freude. Genau wie die gesamte Zucht. Ich zahle gerne ihre Unterkunft und sorge für ihr Wohlergehen. Eine Nachzucht kostet bei mir nicht, was sie an Kosten produziert hat (in dem Fall müsste ich zB. pro Hamster ca. 100€ berechnen) sondern schlicht, was mir das Tier und sein kleines Leben wert ist und was es auch einem neuem Halter wert sein sollte. Deswegen sind alle Preise Festpreise und nicht verhandelbar. Ist euch eines meiner Abgabetiere den Preis nicht wert, dann ist es schlicht nicht das richtige Tier für euch.

 

Viele Liebe Grüße,

eure Felis


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